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Gegen die Internetgefahr

Das Einzige was die in den Augen vieler Politiker und Medien größte und gefährlichste Bedrohung unserer Gesellschaft - nämlich das Internet - wirklich erfolgreich eindämmen könnte, wäre eine Beschränkung auf elementarer Ebene.

Daher wäre eine erfolgversprechende Strategie:

1. Internetzugang bekommen automatisch alle Behörden und Unternehmen (wo es halt notwendigerweise gebraucht wird).

2. Privatpersonen müssen einen Antrag stellen, die Notwendigkeit der Internetnutzung nachweisen und einen Internet-Eignungstest machen. Wie Waffenscheine gibt es Internetbenutzungszertfikate, die den Zugang regeln und die Voraussetzung für den Erwerb eines Zugangs bei einem Provider sind - ohne Zertifikat kein DSL-Anschluss, Datenflate oder Surfstick.

3. Auf die Benutzung des Internets zu privaten Zwecken wird eine Internetsteuer erhoben. Die Internetsteuer richtet sich - nur das erscheint gerecht - nach der Menge der übertragenen Daten. Ähnlich der Tabaksteuer oder der Vergnügungssteuer auf Glückspiele kann man damit einigen Auswüchsen (Downloads!) entgegen steuern.

4. Durch die Registrierung wird gleichzeitig eine feste ID und IP vergeben, sodass jederzeit nachgewiesen werden kann, wer gesurft hat - ähnlich wie bei Schusswaffen kann dann ein angerichteter Schaden oder Missbrauch sofort auf den Zertifizierten zurückverfolgt und dieser konsequent zur Verantwortung gezogen werden.

5. Personen unter 18 Jahren dürfen kein Zertifikat erwerben und der Zugang zum Internet ohne eine Begleitperson (Lehrer, Ausbilder, Eltern) wird unter 16 verboten. Das kann man ähnlich wie den Führerschein ab 16 regeln - nur das natürlich das Internetsurfen ungleich gefährlicher als das Autofahren ist.

6. Ein entsprechender Straftatbestand des unerlaubten Surfens mit Entzug des Internetzertifikats und empfindlichen Gefängnisstrafen scheint wegen des entsprechenden Potentials angemessen (immerhin geht es auch um den Schutz unserer Kinder!).

Alles andere - Vorratsdatenspeicherung, Zensur, Filterung und dergleichen - scheint das Problem nicht an der Wurzel zu packen, sondern nur Symptome zu bekämpfen.
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